Volksmusikverein Landshut blickt bei Mitgliederversammlung optimistisch nach vorn
Bei der 28. ordentlichen Mitgliederversammlung des Volksmusikvereins im Landkreis Landshut zeigte sich deutlich, dass der Verein nach dem schwierigen Vorjahr wieder fest im Vereinsleben verankert ist. Noch 2025 stand der Verein wegen fehlender Vorstandskandidaten kurz vor der Auflösung – nun präsentierte sich die Vorstandschaft stabil und engagiert.
Dazu konnte 1. Vorsitzender Toni Meier am Freitag zahlreiche Mitglieder im Gasthaus Angstl in Postau begrüßen. Neben Berichten zu vergangenen Aktivitäten und Mitgliedszahlen, folgte der Bericht des Schatzmeisters und der Schriftführerin. Die Vorstandschaft konnte einstimmig entlastet werden.
Zu den wichtigsten Beschlüssen gehörten die einstimmig verabschiedete Satzungsänderung, sowie die Anpassung des Mitgliedsbeitrags. Eine Anpassung des Mitgliedsbeitrags ist notwendig, um steigende Kosten entgegenzuwirken und weiterhin volksmusikalische Angebote im Raum Landshut zu erhalten. Zudem wird sich um Förderungen bemüht, welche nicht garantiert werden können und teils hohe Anforderungen haben. In einer Nachwahl wurde Barbara Ecker-Streule, welche den aufgehobenen Geschäftsführerposten innehatte, zur 2. Schriftführerin bestimmt. Das zusätzlich geforderte Amt des 2. Schatzmeisters blieb unbesetzt.
Der Verein stellte seine neue Homepage vor, welche unter volksmusikverein-landshut.de erreicht werden kann. Ein Ausblick auf das kommende Jahr verspricht viele volksmusikalische Höhepunkte. Damit der Verein und die regionale bayerische Kultur lebendig bleiben, sind dieses Jahr mehrere Veranstaltungen, wie Volksmusikseminar, Mitsingmärchen, Musikantenwallfahrt nach Mariazell, Fahrt zur Landesausstellung „Musik in Bayern“ nach Freyung, Kirtavolkstanz sowie ein Vortrag über den Musikwissenschaftler Professor Kurt Huber geplant.
Mit mehreren Ehrungen langjähriger Mitglieder und einem herzlichen Dank an alle Engagierten, sowie an Vorsitzenden Anton Meier endete die Versammlung. Musikalisch wurde der Abend eindrucksvoll von Stefan Gaspar, Andreas Frey und Ludwig Kurz umrahmt, die mit instrumentalem und gemeinsam gesungenem Liedgut für eine besinnliche und zugleich lebendige Atmosphäre sorgten. So klang auch der Abend in geselliger Atmosphäre aus.

